Monatsrückblick Juli/August 2026

In unserem Monatsrückblick – den wir neuerdings als Rückblick auf zwei Monate präsentieren – findet ihr kurze Erlebnisberichte unserer Omas und Opas zu den entsprechenden Aktionen. Die Berichte sind ungefiltert und stellen einen persönlichen Eindruck dar. Viel Spaß beim Stöbern!


Juli 2026: Filmprojekt Soziologie

Ein Projekt im Rahmen des Seminars Ethnographischer Film an der Universität Konstanz

Gastbeitrag der Soziologiestudentinnen Franzi, Sofia und Amelie

Wir sind drei Soziologie-Studentinnen von der Universität Konstanz: Franzi, Sofia und Amelie!

Im Zuge unseres Seminars „Ethnographischer Film“ ist uns die Idee gekommen einen 20-minütigen Dokumentarfilm über die „Omas gegen Rechts“ zu produzieren. Unsere Absicht dahinter war es, einen tieferen Blick hinter die Kulissen und die Arbeit der Personen, die wir interviewen und begleiten durften, zu werfen.

Im Laufe der Dreharbeiten haben wir unterschiedlichste Eindrücke sammeln dürfen. Darunter war ein Besuch eines Koordinationstreffens, sowie einer World-Café Veranstaltung im Rahmen einer Plenumssitzung. Zudem durften wir Einblicke in die Arbeit der Omas an einem Informationsstand zum 77. Geburtstag des Grundgesetzes werfen und dann noch einige Marktomas an einem Vormittag auf dem Stephans-Platz begleiten.

Aus der Kooperation mit den „Omas gegen Rechts“ sind viele tolle Gespräche entstanden, aus denen wir selbst einiges mitgenommen und gelernt haben. Auch die Interviews mit Christina, Nora und Andrea ermöglichten es, individuelle Lebensgeschichten, Motivationen, sowie prägende Erfahrungen und zentrale Stationen ihres Engagements sichtbar zu machen.

Durch unsere Arbeit ist uns noch einmal bewusst geworden, wie wertvoll und wichtig der Austausch zwischen den Generationen auch weiterhin ist. Das Ziel unseres Films ist es, die Vielfalt und das gesamte Wirken der „Omas gegen Rechts“ sichtbar zu machen und ihre wichtige Arbeit in ihrer ganzen Bandbreite zu erzählen.


20. Juli 2026: Der Gemütliche Teil

Nach etwas anstrengender, jedoch äusserst kurzweiliger Arbeit zum Thema Strategie und Zukunft der OMAS GEGEN RECHTS Stadt und Kreis Konstanz, hatten wir uns eine kleine Feier, sozusagen als Vorwegnahme des zweiten Geburtstags unserer Existenz, verdient. Der Tisch bzw. das Buffet war reich gedeckt. Alle hatten eine Kleinigkeit an Fingerfood mitgebracht, die Portionen natürlich so gross, daß auch jede/jeder davon probieren konnte und Reste zum „mit-nach-Hause-nehmen“ garantiert waren. Die Köstlichkeiten geniessend haben wir geredet, gelacht und unser Miteinander vertieft.

Es war ein schöner Abend – könnten wir eigentlich öfter machen!!!


Besuch der Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“

von Birgit Schmidt

Heute unternahmen wir, sieben Vertreterinnen der „OMAS GEGEN RECHTS Stadt und Kreis Konstanz“, einen Ausflug mit dem Katamaran nach Friedrichshafen. Ziel war die sehenswerte Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“.

https://www.zeppelin-museum.de/ausstellungen/gefuehlte-wahrheiten

Diese Ausstellung zeigt rund 200 Exponate und gut recherchierte Informationen, z.B. in Bezug auf die Bedeutung der Zeppeline für die NS-Propaganda. Dem werdeen „gefühlte Wahrheiten“ gegenübergestellt, beispielsweise die, Konzerne, die Zeppeline bauten unpolitisch wären gewesen .

Die Ausstellung läuft seit dem 22.5.2026 und kann noch bis zum 4.4.2027 besucht werden.

Ein Besuch lohnt sich.

Zudem verbringe ich gerne Zeit mit euch Omas


29. August 2026: Schmutzki-Konzert in Wangen

Wir – die Fans von Schmutzki — Schmutzki – die Fans von uns

von Birgit Schmidt

Am 29. August spielte die Punkrockband Schmutzki in Wangen auf der Höri. Und zum vierten Mal hatte Schmutzki uns die OMAS GEGEN RECHTS Stadt und Kreis Konstanz eingeladen, mit einem Informationsstand vor Ort zu sein. Schmutzki ist die Band, die gute Laune macht und immer schon Wochen vorher ausverkauft ist.

Wir waren zu siebt vor Ort, Omas aus Konstanz und Radolfzell, bereit für Gespräche, lachen und tanzen.

Wir bekamen sehr viele Komplimente für unser Engagement. Diese Rückmeldungen und unser gutes Miteinander hat ausgesprochen gut getan. Den Rest machte die Musik.

So sind wir zufrieden und bestärkt darin, dass wir das Richtige tun, nach Hause gefahren.

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